Die Perimenopause, der Übergang zur Menopause, wird oft als weit entfernte Sorge missverstanden. Allerdings können hormonelle Veränderungen bereits im Alter von 30 bis 40 Jahren beginnen und spürbare Veränderungen in der körperlichen und geistigen Gesundheit verursachen. Dabei handelt es sich nicht einfach nur um „Älterwerden“, sondern um eine ausgeprägte Phase mit spezifischen Symptomen, die Aufmerksamkeit und gegebenenfalls ärztliche Hilfe erfordern.

Warum die Perimenopause früh beginnt

Die Medizinbranche erkennt zunehmend, dass die Perimenopause viel früher beginnen kann als traditionell angenommen, manchmal bereits im Alter von 32 Jahren. Dies ist wichtig, da ein früher Beginn das Leben unerwartet stören kann und die Symptome oft mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Diese Änderungen zu ignorieren ist keine Lösung; Proaktives Management ist der Schlüssel.

Häufige Symptome, auf die Sie achten sollten

Bei der Perimenopause geht es nicht nur um unregelmäßige Perioden. Die hormonellen Schwankungen (Östrogen, Progesteron und Testosteron) können eine Vielzahl von Problemen verursachen:

  • Rückgang des Sexualtriebs: Bei vielen Frauen kommt es zu einem erheblichen Rückgang der Libido, der manchmal zu einer völligen Abneigung gegen Sex führt. Dabei geht es nicht nur um die Häufigkeit; Es ist ein Gefühl der Abneigung gegen sexuellen Kontakt. In einigen Fällen kann eine Hormonersatztherapie (HRT) zur Wiederherstellung der sexuellen Funktion beitragen.
  • Unerklärliche Körpergerüche: Hormonelle Veränderungen können zu vermehrtem Schwitzen und einer veränderten Körperchemie führen, was zu starken, unangenehmen Gerüchen führt, die auf typische Hygieneprodukte nicht ansprechen. Manche Frauen finden mit Glykolsäure oder Kakiseife Linderung, es kann jedoch ein medizinischer Eingriff erforderlich sein.
  • Nachtschweiß: Plötzliches, starkes Schwitzen während des Schlafs ist ein charakteristisches Symptom. Es ist nicht nur Unbehagen; Es stört den Schlaf und kann auf ein umfassenderes hormonelles Ungleichgewicht hinweisen.
  • Andere Symptome: Stimmungsschwankungen, Gedächtnisprobleme, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Müdigkeit und Appetitveränderungen sind ebenfalls häufig.

Die Bedeutung der medizinischen Beurteilung

Wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten, sollten Sie sie nicht als „nur Stress“ oder „Älterwerden“ abtun. Suchen Sie einen auf Frauengesundheit spezialisierten Arzt auf, um andere Erkrankungen auszuschließen und mögliche Behandlungen zu besprechen. HRT, Änderungen des Lebensstils und Nahrungsergänzungsmittel können alle eine Rolle bei der effektiven Bewältigung der Perimenopause spielen.

Was Sie wissen müssen

Perimenopause ist keine Krankheit; Es ist ein natürlicher Übergang. Das Ignorieren der Symptome kann jedoch zu unnötigem Leiden führen. Eine frühzeitige Diagnose und entsprechende Pflege können Ihre Lebensqualität deutlich verbessern. Die veraltete medizinische Ansicht, dass dies nur bei älteren Frauen auftritt, ändert sich, und das Erkennen dieser frühen Anzeichen ist von entscheidender Bedeutung.

Fazit: Die Perimenopause kann früher beginnen, als Sie denken, und es ist besser, die Symptome proaktiv anzugehen, als schweigend zu leiden. Suchen Sie ärztlichen Rat auf, um die Kontrolle über Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden wiederzugewinnen.